Wir müssen dafür sorgen, das unsere Kinder starke Schultern bekommen, denn wir hinterlassen ihnen eine schwere Last.

Die wirtschaftliche Situation der Philippinen

Steht seine Zukunft auf festem Boden? Kann er die Zukunft der Philippinen mitgestalten? Oder mussauch er das Land verlassen in der Hoffnung von einem fremden Land aus das Leben seiner Familie sichern zu können?

                    .....oder ihre Zukunft?    

Welt - Wirtschaftskrise 2008/2009

Das Drama der Heimkehrer

"Meine Welt ist fast zusammengebrochen", berichtet Paloma (38). Ihre schwieligen Hände zeigen, dass sie harte Arbeit nicht scheut. "Ich habe in Taiwan noch über eine Freundin versucht, neue Arbeit zu finden. Aber sie ist auch entlassen worden." Im November ging sie verzweifelt in die Heimat zurück. Heute teilt sie sich mit ihrer zwölfjährigen Tochter ein Zimmer in Plaridel 45 Kilometer nördlich von Manila. Ein Doppelbett, ein Tisch, ein Kühlschrank haben darin Platz. Sie verkauft Getränke und Eis, um sich und Antonia über Wasser zu halten. Das bringt keine 75 Euro im Monat. In Taiwan verdiente sie 440 Euro. "Wenn ich kein Geld mehr habe, bettele ich bei den Nachbarn", sagt sie. Die Sorgenfalten haben sich schon tief in ihr sonnengegerbtes Gesicht gegraben. "Sie geben uns etwas zu essen, aber manchmal haben wir nur trockenen Reis." Ihre Mutter kann sie von den mageren Einkünften nicht mehr durchfüttern: die 69-Jährige, die sich um die Enkelin kümmerte, als Paloma in Taiwan war, musste zu ihrem Bruder ziehen, der als Farmer selbst kaum genug zum Überleben hat.

Für die Heimkehrer ist jetzt die Lage zu Hause extrem schwierig. Multinationale Konzerne haben seit Herbst rund 45.000 Mitarbeiter entlassen. Die Arbeitslosenrate ist offiziell von 7,4 Prozent vor einem Jahr auf 7,7 Prozent gestiegen. Aussagekräftig sind die Zahlen nicht, denn Millionen Menschen leben auf dem Land, ohne Jobs - von der Hand in den Mund und tauchen in keiner Arbeitslosenstatistik auf.

Arbeitslosengeld/Sozialhilfe/Wohngeld/Kleiderhilfe etc. gibt es nicht,  Krankenversicherung, die der Arbeitgeber organisiert, läuft nur, solange die Beiträge gezahlt werden.

Und das ist die Situation im Lande:

Nominales Jahres-Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca. 1.179 $ 

Zum Vergleich,  die Bundesrepublik liegt bei rund 35.000  $  pro Kopf

das heißt das ca. 30 fache.

Anteile des BIP in den Wirtschaftssektoren:

Dienstleistungen: 53 %

Landwirtschaft: 14,4 %

Industrie: 32,6 %

Inflationsrate: rd. 12,2 % 

Der Anteil der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben,

beträgt ca. 40 %


Religionen und Kirche:

Katholische Christen:          83%

Evangelische Christen:         9%

Muslime:                                  5%

Sonstige:                                 3%

(Buddhisten,Baptisten, Adventisten, Iglesia ni Christi)

Hinweis

Der Text stellt lediglich eine Basisinformation dar. Er wird möglichst oft aktualisiert.

Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

(C)by Verein zu Förderung von Schule und Bildung in den Philippinen

Association for school and education in the philippines

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